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Homeoffice Vorteile und Nachteile

Homeoffice und die Vorteile

Die Corona-Zeit hat es gezeigt, Homeoffice ist für viele möglich. In diesem Artikel möchte ich aber darüber schreiben, was die Vorteile und was die Nachteile von Homeoffice sind.

Vorteile des Homeoffice

 

1. VEREINBARKEIT VON FAMILIE, HAUSHALT UND ARBEIT

Im Homeoffice ist es viel leichter, Arbeit, Familie und Haushalt mit einander zu kombinieren. Vor allem, wenn die Kinder noch klein sind. Hier kann man schnell bei den Kindern sein und die Zeiten, in denen die Kinder schlafen oder spielen nutzen, um zu arbeiten.  Auch wer die Kinder zu Kita bringt, ist hier schneller vor Ort, wenn mal etwas mit den Kleinen ist.
Ein anderer Aspekt ist, dass Du neben der Arbeit Kleinigkeiten im Haushalt erledigen kannst. Mal die Wäsche waschen, oder die Geschirrspülmaschine durchlaufen lassen.

2. KEIN BZW. SEHR KURZER ARBEITSWEG

Attraktiv ist Homeoffice für alle, die lange Arbeitswege auf sich nehmen müssen. Der Weg zu Arbeit fällt weg und Du kannst gleich mit der Arbeit beginnen. Es geht aber nicht nur um die eingesparte Fahrtzeit: Oft sind Arbeitswege anstrengend und stressig. Dabei ist es fast egal, ob Du mit dem Auto zur Arbeit fährst und hier Stau, glatte Straßen und Bauarbeiten in Kauf nehmen musst oder ob Du mit Bus oder Bahn unterwegs ist, die zur Rushhour auch oft voll sind.

3. GENUG RUHE ZUM ARBEITEN

Hast Du mal in einem Großraumbüro gearbeitet? Ich schon! Und daher weiß ich die Ruhe des Homeoffice zu schätzen. Es gibt einfach viel weniger Ablenkung. Hier klingelt nur das eigene Telefon und auch Gespräche der Kollegen stören nicht die eigene Arbeit. Den Arbeitsplatz so zu gestalten, wie Du es gern hättest, um kreativ und frei zu arbeiten ist auch unschätzbar wertvoll.

Sich selbst jeden Tag zu motivieren und disziplinieren, ist das Wichtigste im Homeoffice.

Nachteile des Homeoffice

1. Fehlende Präsenz führt zu wenig Anerkennung

Für Deine Kollegen ist es viel schwerer abzuschätzen, was Du wirklich jeden Tag für die Arbeit tust. Das ist nur an dem zu messen, was Du an Arbeitsergebnis lieferst. Leider lässt sich teilweise schlecht abschätzen, wie lange Du an einer Aufgabe wirklich gearbeitet hast. Es kann zu weniger Anerkennung der eigenen Arbeit führen.  Es kann Dir auch passieren, dass Du im Homeoffice „vergessen“ und übergangen wird. Hier kann es um harmlose Dinge gehen, wie die Umgestaltung des Büros oder die Besprechung von Betriebsausflügen. Es kann aber auch um wichtige Dinge gehen, wie Weiterbildung und die Teilnahme an Veranstaltungen.

2. Arbeitsstrukturen fehlen

Wenn Du zu Hause arbeitest, kannst du Gefahr laufen Arbeit und Freizeit zu vermischen. Das geht in beide Richtungen. Zum einen kannst Du bis in die Abendstunden arbeiten und nimmst Dir zu wenig Freizeit. Es kann aber auch sein, dass Du Dir zu viel Freizeit und Nebenbeschäftigungen suchst, was Dich von Deiner eigentlichen Arbeit abbringt. Du musst Dich selbst strukturieren und Disziplin aufbringen, um den Arbeitstag gut und angenehm zu gestalten. Nicht jedem fällt das leicht.

3. Soziale Einsamkeit

Manchen fällt es schwer den ganzen Tag allein zu sein und wenig Austausch mit anderen zu haben. Zudem ist es schwerer sich aus der Ferne mit dem Arbeitgeber zu identifizieren. Denn oft läuft das über den Kontakt zu Kollegen, Vorgesetzten und eben den eigentlichen Arbeitsraum. Vielleicht ist es ratsam, immer nur ein paar Tage in der Woche im Homeoffice zu sein und ein paar Tage vor Ort.

 

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